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Museumsfrühling Niederösterreich lockt mit Programmen zum Staunen

Erstmals laden Niederösterreichs Museen am 21. und 22. Mai 2016 zum Museumsfrühling Niederösterreich. Anlässlich des Internationalen Museumstags bieten über 120 Museen abwechslungsreiche Programme: von Ausstellungseröffnungen bis zu Spezialführungen, von Kinder-Workshops bis zu Einblicken in Sammlungen. ...und das Diözesanmuseum St. Pölten ist mit dabei!

 

Paul Troger, „Die Weissagung des Dionysius Areopagita“, 1730er Jahre

Das heute vorgestellte Deckenfresko befindet sich in der ehem. Stiftsbibliothek, die in das Diözesanmuseum integriert ist. Die Bibliothek besteht aus drei Räumen, einem kleinen in der Mitte und je einem Raum nördlich und südlich davon – das Dionysius-Fresko ist im nördlichen Raum zu sehen.

 

Strahlenkranzmonstranz, um 1700
Silber vergoldet, getrieben, Silberapplikationen getrieben, Nodus gegossen, Glassteinbesatz, Beschauzeichen Pinienzapfen für Augsburg 1690-1705, Meistermarke IL, Lunula 1925–1950

Diese Woche stellen wir wieder ein Objekt vor, das in der aktuellen Sonderausstellung „Kirche und K…“ zu sehen ist: In einem Raum der Ausstellung werden liturgische Gewänder und Geräte gezeigt und erklärt, eines davon ist diese Strahlenmonstranz.

 

Wechselrahmenbild Hl. Augustinus, um 1740
Öl auf Leinwand

Am kommenden Sonntag feiern wir das Fest des hl. Augustinus von Hippo (354–430 n. Chr.), der einer der vier lateinischen Kirchenväter sowie ein bedeutender Philosoph war. Unser „Kunstwerk der Woche“ ist daher ihm gewidmet.

 

Wechselrahmenbild Pfingsten, um 1740
Öl auf Leinwand

Unser dieswöchiges „Kunstwerk der Woche“ hat natürlich Pfingsten zum Thema: Vorgestellt wird ein Gemälde, das mit fünf anderen einen Zyklus von sogenannten Wechselrahmenbildern bildet.

 

Am 29. April 2016 wurde die diesjährige Sonderausstellung "Kirche und K... - Sakrale Ausstattungen zwischen Kult und Kunst" von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng feierlich eröffnet. In seiner Rede betonte er unter anderem die wichtige Rolle der kirchlichen Kunst als Mittler zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; in den sakralen Kunstwerken zeige sich die menschliche Sehnsucht nach Gott besonders anschaulich. Museumsdirektor Dr. Wolfgang Huber hielt fest, dass die Kirche die Kunst zur Vermittlung ihrer Botschaft braucht, "sie ist auf die Kunst angewiesen". Vertreter von Stadt und Land würdigten in ihren Reden die Rolle des St. Pöltner Diözesanmuseums als Bindeglied zwischen Sakralem und Weltlichem.

 

Sakramentsfähnlein, um 1770

Zweilagiger Seidendamast, Stickereien in Gold- und Silberstickerei in Sprengarbeit und Legetechnik, Originalzustand

Ein großer Teil der Sonderausstellung 2016 ist den liturgischen Textilien gewidmet. Neben Messgewändern im engeren Sinn zählen dazu im weiteren Sinn auch Fahnen. Ihnen ist das aktuelle „Kunstwerk der Woche“ gewidmet.

 

Christus mit Kelch, vermutlich alpenländisch (Südtirol?), Ende 17. Jh.

Zirbenholz, farbig gefasst

Ein zentrales Objekt der diesjährigen Sonderausstellung ist der „Christus mit dem Kelch“. Aufgrund der thematischen Verschränkung mit dem Fest von Fronleichnam ist die Figur diesmal unser "Kunstwerk der Woche".

 

Joseph Matthias Götz, Altarmodell, 1739 bezeichnet

Holz geschnitzt, gefasst und vergoldet, Gemälde Öl auf Metall

Der aus Bamberg gebürtige Joseph Matthias Götz gehört zu den bedeutenden Bildhauern Niederbayerns und der österreichischen Donauländer. Da er ab 1715 seinen Wohnsitz in St. Nikola bei Passau hatte, erstreckte sich sein Wirkungsbereich im Gebiet des ehemals ausgedehnten Bistums Passau bis nach Niederösterreich. So war er ab 1728 mit umfangreichen Arbeiten in Stift Zwettl, der Stadt Krems und der Wallfahrtskirche Maria Taferl betraut. Obwohl Götz vielfache bildhauerische und auch architektonische Aufgaben ausführte, war die Altarbaukunst sein eigenstes Metier. Für die Kremser Stadtpfarrkirche St. Veit schuf er den monumentalen Hochaltar, das Chorgestühl sowie die Kanzel und entwarf den Johannes-Nepomuk-Altar. Im Zuge dieser Kremser Tätigkeit entstand wohl auch dieses Altarmodell, das in der aktuellen Sonderausstellung des Diözesanmuseum zu sehen ist.

 

Am Freitag ist es soweit! Die diesjährige Sonderausstellung "Kirche und K... - Sakrale Ausstattungen zwischen Kult und Kunst" wird eröffnet! Die Vorbereitungen dazu laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren: Restauratoren, Tischler, Grafiker und Lichttechniker lassen zusammen mit dem Museumsteam wieder eine einzigartige Ausstellung entstehen. Diese widmet sich heuer den Typen und Formen des sakralen Kunstgutes - neben der geschichtlichen Entwicklung der kirchlichen Kunst werden auch die einzelnen Bestandteile und Ausstattungsobjekte einer Kirche vorgestellt. Das Foto zeigt einen Einblick in die aktuellen Austellungsvorbereitungen.

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