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Die Schatz- und Paramentenkammer

Einblick in die Schatz- und ParamentenkammerIm Zuge der nach dem verheerenden Brand von 1621 einsetzenden barocken Umbauten der ehemaligen Klosteranlage wurden die Sakristeien um das südöstliche Kreuzgangseck angeordnet. Unter Jakob Prandtauer erfolgte um 1720 die hochbarocke Adaptierung. Nach der Aufhebung des Augustiner Chorherrenklosters 1784 wurde der Bestand an liturgischen Geräten und Paramenten großteils von der im Jahr 1785 etablierten Diözese St. Pölten übernommen und in der Folge mit weiteren künstlerisch hochwertigen Objekten erweitert. 1984 wurde der südliche Abschnitt dieser Raumfolge als Paramentenkammer ausgestattet. Um die konservatorisch adäquate Lagerung der sensiblen sakralen Kunstwerke zu gewährleisten, wurden 2014 die notwendigen baulichen und klimatischen Verbesserungen sowie Adaptierungen an den Kästen und Vitrinen durchgeführt - der Raum wurde den konservatorischen Richtlinien entsprechend als Schatz- und Paramentenkammer neu eingerichtet. Verwahrt wird ein bemerkenswert qualitätvoller Bestand an vor allem barocken liturgischen Geräten und Paramenten. In der Art eines Schaudepots ist der Raum im Rahmen von Führungen der Öffentlichkeit zugänglich.