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Österreichisches Museumsgütesiegel an das Diözesanmuseum verliehen

Am 6. Oktober 2016 wurde in Eisenstadt das Österreichische Museumsgütesiegel verliehen. Heuer erhielten diese renommierte Auszeichnung bundesweit insgesamt 16 Museen - unter ihnen auch das Diözesanmuseum St. Pölten. Generalvikar Prl. Mag. Eduard Gruber und Museumsdirektor Dr. Wolfgang Huber nahmen die Auszeichnung entgegen.

Das österreichische Museumsgütesiegel weist besonders ausgezeichnete Museumsarbeit aus und wird gemeinsam von den beiden Verbänden ICOM Österreich und Museumsbund Österreich vergeben.

Ein wesentliches Ziel des Österreichischen Museumsgütesiegels ist es, qualitätsvolle und nachhaltige Museumsarbeit sichtbar zu machen. In Österreich ist der Begriff „Museum“ rechtlich nicht geschützt und an keinerlei Auflagen gebunden. Grundlage der Museumsarbeit ist der „Code of Ethics“ der Internationalen Museumsgemeinschaft ICOM. Es ist eine Selbstverpflichtung jeder Institution und jeder Mitarbeiterin/jedes Mitarbeiters, sich an diese Richtlinien zu binden und sie in der täglichen Museumsarbeit mit unserem kulturellen Erbe bewusst und mit Sorgfalt anzuwenden.

Das Diözesanmuseum St. Pölten war seit seiner Gründung im Jahr 1888 ein Museum der sakralen Kunst. Hauptaufgabe des Museums ist es daher, kirchliche Kunst zu erhalten, zu erforschen und fachgerecht zu vermitteln. Neben der umfangreichen Dauerausstellung konzipiert das Diözesanmuseum jährlich wechselnde Sonderausstellungen, in deren Rahmen die eigene Sammlung wissenschaftlich bearbeitet wird und auch Kataloge publiziert werden. Außerdem werden im Rahmen der "Museumsblickpunkte" auch kostenlose öffentliche Führungen angeboten.

Der Verleihung des Museumsgütesiegels geht ein längerer Bewerbungsprozess voraus. Das Museum muss bestimmte Auflagen erfüllen und wird von Mitgliedern einer Fachjury – angemeldet und auch unangemeldet – besucht und anschließend beurteilt. Das Gütesiegel wird jeweils für fünf Jahre verliehen, danach erfolgt eine neuerliche Begutachtung.