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Kunstwerk der Woche: Wechselrahmenbild Pfingsten

Wechselrahmenbild Pfingsten, um 1740
Öl auf Leinwand

Unser dieswöchiges „Kunstwerk der Woche“ hat natürlich Pfingsten zum Thema: Vorgestellt wird ein Gemälde, das mit fünf anderen einen Zyklus von sogenannten Wechselrahmenbildern bildet.

Das Ölgemälde „Taube des Heiligen Geistes mit Muttergottes“ entstand um das Jahr 1740. Alljährlich wurde es zu Pfingsten über dem Tabernakel der damaligen Stiftskirche in einem prunkvollen Rahmen präsentiert. Im Zentrum dargestellt ist die hl. Maria in ihrer typischen rot-blauen Kleidung mit weißem Schleier. Ihre Hände verschränkt an die Brust gelegt blickt sie andächtig nach oben, wo über ihrem Kopf die Heilig-Geist-Taube mit einer Flamme zu sehen ist.

 

Der Zyklus der Wechselrahmenbilder umfasst insgesamt sechs Gemälde, die an folgenden Festtagen ausgetauscht und über dem Tabernakel der Kirche des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes aufgestellt wurden: Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Fronleichnam, am Tag des hl. Augustinus (28. August) sowie am Tag des hl. Hippolyt (13. August).